Hohes Brett via Mandlgrat-Klettersteig und Hohem Göll

Kondition:  
Technik:  
Erlebnis:  
Panorama:  
Höhendifferenz:
1584 m
Höhenunterschied
Start:
SW, W, NW
Startrichtungen
Dauer:
6:00 Std.
Gehzeit
Hohes Brett via Mandlgrat-Klettersteig und Hohem Göll 
2200 m
Höhe Startplatz

Anfahrt bis zum Startpunkt der Tour:

Vom Bahnhof Berchtesgaden (550 m) per Bus in 20 Min zum Kehlsteinhaus (1837 m).

Talort:

Berchtesgaden, DE

Beschreibung des Aufstiegs:

Vom Kehlsteinhaus (1837 m) weiter zum Einstieg des Mannlgrat-Klettersteigs (http://www.bergsteigen.com/klettersteig/bayern/berchtesgadener-alpen/hoher-goell-mannlgrat-klettersteig). Spätestens (!) mit schwerer und sperriger Normalausrüstung ist ab hier dringend eine Absturzsicherung anzuraten! Im Felsdurchschlupf des Steiges kann je nach Ausrüstung ein teilweises Auspacken des GS-Sackes nötig werden, damit er durchpaßt :) Im beständigen Auf und Ab des Grates weiter zum Rauchfang (2253 m), wo sich der Weg mit dem vom nördöstlich liegenden Purtschellerhaus (1892 m) kommenden Schustersteig vereinigt. Von hier über steiles Geröll und Platten der brauchbaren Wegmarkierung folgend zum Gipfel des Hohen Göll (2522 m). Für Bergsteiger ohne Gleitschirm werden hierfür ca. 2:30 angegeben. Nun in die Göllscharte absteigen und auf mäßig markiertem Weg unterhalb des Großen Archenkopfs (2346 m) letztlich doch wieder +/- zum Grat aufsteigen und diesem über Brettriegel (2344 m) zum Hohen Brett (2332 m) folgen. ACHTUNG: Das hört sich in den beschreibenden Texten fast immer schon +/- nach "Wanderung" an, hat speziell mit Schirm tatsächlich aber zum Teil noch durchaus anstrengende Klettersteigqualität (inkl. Auf und Ab, Stahlversicherungen und Leitern, soweit ich mich erinnere). Erst relativ kurz vor dem Hohen Brett ist man endgültig wieder in einfachem Gelände. Dem Weg zum Carl-von-Stahl-Haus (1728 m) nun maximal (!) noch bis ca. zum Jägerkreuz (2182 m) folgen und diesen spätestens hier in nördliche Richtung +/- hangparallel verlassen. Weglos (!) durch karstiges Schrofengelände, teilweise mit Stufen und Rinnen (diese möglichst weit oben vermeidend und bei der Erkundung ggf. erst ohne Gleitschirmsack!) einen für die aktuelle Windrichtung geeigneten Startplatz (um ca. 2200 m) suchen.

Anmerkung:

Ich hatte damals noch mit Schneefeldern zu kämpfen und die heißeste Woche des Jahres (Anfang Juni oder Juli - werde ich noch genauer recherchieren) erwischt (Genug zu Trinken mitnehmen!! Meine 5-6 Liter waren für mich persönlich nicht zu viel: Bereits am Göllgipfel habe ich vorsichtshalber begonnen mit Schnee nachzufüllen!), daher und weil es so lange her ist, die Zeitangabe unter leichtem Vorbehalt (!). Bin wohl gegen 11:00-11:30 am Kehlsteinhaus los und nach etwas längerer Startplatzsuche schlußendlich erst gegen 19:30 am Hohen Brett gestartet. - Ich wollte eigentlich nur noch runter :)

Mit Startplatzsuche habe ich also gesamt um 8 Std gebraucht :o ! Angedacht hatte ich ursprünglich einen Start zw. 16:00 und 17:00 :)

Denke, mit leichter Bergsteiger-Ausrüstung (inkl. Trinken hatte ich locker > 30 kg Gepäck/Ausrüstung) und früherem Tourbeginn (!) bzw. erträglicheren Temperaturen und ggf. ohne behindernden Altschnee und Weg-/Startplatzsuche ginge es sicher schneller, aber reine Gehzeit würde ich rückblickend dennoch um 6 Std schätzen.

s.a.:

https://www.berchtesgadener-land.com/natur/wandern/wander-touren/klettersteige-bergsteige-alpinsteige/goell-brett-ueberschreitung

https://www.gamssteig.de/touren/mannlgrat-hoher-goell-hohes-brett

Beschreibung des Startplatzes:

Karstiges Schrofengelände. Kein Klippenstart, aber ein "Startlauf" ist in dem Gelände ebenfalls nicht, ein Startabbruch nur sehr begrenzt möglich. Man sollte am besten aus dem Stand, spätestens nach wenigen m sicher abheben, sonst bricht man sich wohl mindestens die Haxn!

Besonderheiten bei Start, Flug und Landung:

Es gibt einige Startmöglichkeiten, mit denen man auch begrenzt etwas auf den Wind regieren kann. WSW/WNW-Wind dürfte ideal sein. Wer im schrofigen Gelände keine Leinen ab- oder den Schirm einreißen möchte, muß etwas länger erkunden/den Schirm gut auslegen/vorsichtig starten/sicher starten.

Start ca. 600 Hm über den Jennerfliegern. Bei entsprechenden Bedingungen Flug unschwierig bspw. nach Schönau am Königsee. Bei thermischen Bedingungen ggf. nicht am Landeplatz der Talstation, sondern in Schönau landen. Ich bin am Gasthaus Bodner unmittelbar zur Einkehr eingelandet.

Wenn der Wind keinen sicheren Start mehr ermöglicht, Abstieg zum Carl-von-Stahl-Haus (1728 m, Übernachtungsmöglichkeit) (1-1,5 Std?), zur Bergstation der Jennerseilbahn (1790 m), ggf. zum Parkplatz Hinterbrand (1130 m) oder direkt ins Tal.

Fotos:

Bisher noch keine vorhanden.


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