Großer Möseler

Kondition:  
Technik:  
Erlebnis:  
Panorama:  
Höhendifferenz:
2480 m
Höhenunterschied
Start:
SW, W, NW
Startrichtungen
Dauer:
4:00 Std.
Gehzeit
Großer Möseler 
3480 m
Höhe Startplatz

Anfahrt bis zum Startpunkt der Tour:

Über die Inntalautobahn A12 aus Richtung Kufstein oder Innsbruck kommend bis zur Ausfahrt Wiesing/Zillertal, weiter über die Zillertaler Bundesstraße 169 nach Mayrhofen, weiter Richtung Ginzling, Schlegeisspeicher.

Talort:

Ginzling, AT-6292

Beschreibung des Aufstiegs:

Zuerst wird eben ca. 5 Km entlang der Südseite des Schlegeisspeichers und danach am Schlegeisbach bis vor die Materialseilbahn des Furtschaglhauses gewandert. Nun beginnt ein bequemer Wanderpfad in vielen Serpentinen bis zum Futschaglhaus auf 2293m.
Ein kurzer Abstieg führt über das Brücklein des Furtschaglbachs. Nun wird auf einem breiten Moränenrücken steil über Steinplatten und erdig-sandige Partien 400HM bis zu einer Abflachung vor dem Beginn des Furtschaglkees zum Anseilpunkt angestiegen. Zuerst in mäßiger Steigung zwischen den Längsspalten und zuletzt mittelsteil wird der Felssporn im Nordwestgrat des Großen Möselers angepeilt. Die südlich davon bis 40° aufsteilende Firnrinne wird direkt bis unter die Gratfelsen hochgestiegen und dann rechts verlassen. Im Spätsommer ist die Firnrinne geschmolzen und man kann trotzdem den gleichen Aufstieg wählen jedoch sollte man sich im Klaren sein wer über einem klettert. Die Rinne kann über den Direkten Grat auch Umgangen werden. Über Blockwerk wird südwärts im I. Schwierigkeitsgrat zur Gratabflachung vor dem oberen Firnfeld hinaufgeklettert. Die folgende mittelsteile Firnflanke wird etwas südlich unterhalb der „Gratschneide“ Richtung Gipfel aufgestiegen. Zuletzt steilt der Nordgrat noch etwas auf und über eine felsig-firnige kurze Gipfelrinne wird recht steil das Gipfelkreuz mit Buch erreicht.
Der Abstieg erfolgt entlang des Anstiegsweges. Statt der steilen Firnrinne könnte auch an der blockigen und brüchigen südlichen Begrenzungsrippe UIAA II abgestiegen werden.

Beschreibung des Startplatzes:

Riesiger Eisrücken fällt in Richtung SW W NW ab. Auf Höhenwinde Acht geben.

Besonderheiten bei Start, Flug und Landung:

Gleich nach dem Start rechts halten und im Zemgrund fliegen beim Schönbichlerhorn vorbei und in Ginzling landen. Sollte es knapp werden mit höhen über den Boden gibt es zahlreiche Möglichkeiten vor Ginzling. Jedoch kreuzen ab Rosshag mehrere Seilbahnen sowie die 220KV Hochspannungsleitung das Zemmtal.

Fotos:





























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