Gaichtspitze

Kondition:  
Technik:  
Erlebnis:  
Panorama:  
Höhendifferenz:
1030 m
Höhenunterschied
Start:
SO, S, SW
Startrichtungen
Dauer:
2:00 Std.
Gehzeit
Gaichtspitze 
1930 m
Höhe Startplatz

Anfahrt bis zum Startpunkt der Tour:

Durchs Tannheimer Tal bis kurz vor den Gaichtpass. Da links hoch nach Gaicht. Parkplatz mitten im Ort rechts ab. Siehe Track.

Talort:

Gaicht, AT-6672

Beschreibung des Aufstiegs:

Am Besten man parkt in Gaicht oder am Kiosk bei der Kehre am Gaichtpass. Der Weg führt dann ziemlich direkt hoch zur Gaichtspitze. Für Trainierte ist diese in 2 Stunden gut erreichtbar. Eine andere Möglichkeit ist, mit der Bahn auf den Hahnenkamm zu fahren und von dort auf die Gaichtspitze. So halten sich die Höhenmeter (knapp 300) in Grenzen, allerdings muss man dazu eine kleine Kletterpartie an einer mit einem Seil versichterten Rinne bestehen. Diese sollte aber, wenn keine Schnee liegt, problemlos machbar sein. Diese Möglichkeit wird jedoch, warum auch immer, selten genutzt.

Beschreibung des Startplatzes:

Der Startplatz ist riesig, recht steil, hindernissfrei und befindet sich ein paar Höhenmeter unterhalb des Gipfels in der Nähe der Abzweigung zum Hahnenkamm.

Besonderheiten bei Start, Flug und Landung:

Die Gaichtspitze ist ein Walk and Fly Berg mit südlicher Ausrichtung. Die optimale und fast einzig mögliche Jahreszeit für den Berg ist der Herbst. Wenn an anderen Bergen in der Region schon nicht mehr viel geht. So ab Oktober bis zu viel Schnee liegt, kann die Gaichtspitze ihre Stärken ausspielen. Zu thermikstärkeren Jahreszeiten bestimmen Turbulenzen durch den Talwind aus dem Tannheimer Tal und den bayerischen Nordwind das Geschehen. Der Aufstieg von Gaicht bis zum Startplatz beträgt ca. 800 HM. Der Höhenunterschied bis hinunter ins Lechtal beträgt dann immmerhin fast 1100 HM, so dass die Thermik bis obenhin ganz schön in Schwung geraten kann.

Wetterlagen:
Im Herbst, entweder windschwach oder leicht föhnig. Der Wind muss schon passen, sonst kann der Berg seine Stärken nicht ausspielen. Aber keine Angst, hat man sich mal vertan und der Wind kommt von West oder Ost, kann man zum Hahnenkamm absteigen und dort abheben.

Startzeitpunkt:
Starten sollte man am Herbstanfang auf jeden Fall früh, da sonst der Nordwind kommt der den Start erschwert und die Thermik Richtung Tal versetzt. Aber egal zu welcher Jahreszeit, ein Start vor 1 Uhr lohnt auf jeden Fall.

Thermik:
An guten Tagen kann man dann direkt nach dem Start aufdrehen, je nach Wind auch ein paar Meter weiter draußen. Ist nur schwache Thermik zu erwarten, fliegt man nach Osten den Grat entlang und versucht an den Felsabstürzen Richtung Lechtal sich zu halten oder aufzudrehen.

Windsystem:
Es gibt 2 Talwinde die beachtet werden müssen. Der eindeutigere Talwind ist der im Lechtal, der immer von Norden kommt und auch im Herbst nocht recht stark sein kann. Der andere Talwind ist der vom Neunerköpfle der von Westen kommt und dafür sorgt, dass man gegen später auch an der Hahnenkammwestseite gute Aufwinde finden kann. Aber Achtung, hier nur über Grat fliegen, sonst gibts wieder Ärger mit den Jägern. Andererseits kann der Tannheimer Talwind auch ein Lee an der Gaichtspitze erzeugen wenn er stark und hochreichend wird.
Der Lechtalwind schleicht meist auch etwas den Gaichtpass hoch und muss da irgendwo auch den Wind aus dem Tannheimer Tal treffen. Häufige Thermik über dem Gaichtpass oder zumindest vermindertes Sinken bei der Talquerung deuten auf eine regelmäßige Konvergenz hin.

Streckenflug:
Man kann hier auch im Herbst noch nette kleine Strecken fliegen. Eigentlch geht´s ganz einfach. Im Herbst fliegt man einfach immer nur direkt in die Südseiten. Eine Möglichkeit ist direkt nach Norden den ganzen Grat des Hahnenkamms zu überfliegen und ans Ende zur Südseite der eher unscheinbaren Schneid zu queren. Dazu sollte man aber mindestens 300 - 400 m aufgedreht haben. Dort ist dann ein recht zuverlässiger Bart der vom Tannheimer Tal heraufzieht. Dann kanns weiter gehen über Köllenspitze, Gimpel und Rote Flüh. Hier kommt man sich dann vor wie in den Dolomiten. Besonders schön ist das auch deswegen, da diese Berge im Frühjahr und Sommer wegen des Bayerischen Nordwindes kaum mal gehen und deswegen ein seltenes Erlebnis sind. Diese Südseitenfliegerei macht natürlch nur Spaß wenn der Bayerische die Berge nicht überspült.

Fotos:











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