Brunni / Engelberg

Kondition:  
Technik:  
Erlebnis:  
Panorama:  
Höhendifferenz:
1075 m
Höhenunterschied
Start:
SO, S, SW, W
Startrichtungen
Dauer:
3:00 Std.
Gehzeit
Brunni / Engelberg 
2075 m
Höhe Startplatz

Anfahrt bis zum Startpunkt der Tour:

Engelberg ist zumindest für die meisten schweizer Gleitschirmpiloten ein Begriff. Dieses Hochtal ist sowohl per Auto, wie auch mit ÖV bestens erschlossen und ab Luzern in weniger als 1 Stunde zu erreichen. Obwohl es hier eine grosse Auswahl an Fluggebieten gibt, ist wohl der Brunni das meistbeflogene. Die moderne Luftseilbahn und der Sessellift bis praktisch an den Startplatz ist nicht ganz unschuldig daran ;-).

Talort:

Engelberg, CH-6390

Beschreibung des Aufstiegs:

Den Startpunkt dieser Tour habe ich bewusst auf den Bahnhof gelegt, da wir Locals oft mit dem Zug hochfahren um die Kosten für den Parkplatz zu sparen. Dies hat auch noch den Vorteil, dass man seinen Flug bis ins Tal runter verlängern kann, sollte es die Wetterbedingungen zulassen. Schon vom Bahnhof weg sind die Wanderwegweiser gut sichtbar. Wir folgen zuerst dem alten Dorfteil bis hoch zum Kloster. An der Klostermauer entlang bergwärts und traversieren kurze Zeit später die Klostermatte. Ab dort folgen wir der Wanderroute Richtung Restaurant Flüematt und weiter Richtung Ristis.

Das Ristis ist auf verschiedenen Wegen zu erreichen. Meine vorgeschlagene Route ist nicht die schnellste, dafür sehr abwechslungsreich mit tollen Passagen die etwas abseits und dadurch weniger stark frequentiert sind. Auch ab dem Ristis kann man verschiedene Routen hoch zur Brunnihütte wählen. Die Wege sind sowohl im Sommer, wie auch im Winter perfekt ausgeschildert. Spätestens bei der Brunnihütte sollte man eine Pause einlegen und das phantastische Bergpanorama mit dem 3200 Meter hohen Titlis bestaunen. Wer jetzt immer noch nicht genug hat, kann sich noch den letzten, sehr knackigen Aufstiege hoch zur Schonegg geben. Vor allem im Herbst und Winter hat man häufig nur ab dort wirklich Thermikanschluss.

Beschreibung des Startplatzes:

Auf dem Brunni gibt es insgesamt 3 offizielle Startplätze mit Windsäcken. 2 davon sind sogar schulungstauglich. Ein "Stau" am Startplatz gibt es selten, da es sich sehr gut verteilt. Der höchste Startplatz ist die Schonegg. Dieser ist vor allem bei Westwind mit Vorsicht zu geniessen, da etwas im Lee. Fieserweise merkt man direkt am Start nicht so viel davon, da die Thermik oft die Hauptwindrichtung überlagert. Es hat aber be jedem Starplatz genügend Windanzeiger, dass man immer im Bilde ist was gerade abgeht.

Startplätze mit Windsack:
Dümpfeli N46°50.287 E8°24.727 Schulungstauglich, offen und hindernisfrei
Härzlisee N46°50.557 E8°24.630 Schulungstauglich aber gute Starttechnik nötig
Schonegg N46°50.583 E8°24.998 Wie oben schon beschrieben etwas anspruchsvoller

Besonderheiten bei Start, Flug und Landung:

Was gibt es über dieses Hochtal noch zu sagen was ich noch nicht erwähnt habe? Der Brunni drängt sich dann auf, wenn man mit Fliegerkollegen/innen unterwegs ist, die sich für die "Hike and Fly-Geschichte" nicht so begeistern können. Diese gehen dann mit der Bahn hoch und man trifft sich später in der Brunnihütte auf der Sonnenterasse. Danach kann man gemeinsam in die Luft.

Landeplätze: mit Windsack
Dorf N46°49.026 E8°24.906 Hauptlandeplatz Nähe der Parkplätze und der Seilbahn
Flugschule N46°48.585 E8°25.589 Alternative wenn es mit der Talrunde nicht klappt



Fotos:

Bisher noch keine vorhanden.


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