Hocharn

Kondition:  
Technik:  
Erlebnis:  
Panorama:  
Höhendifferenz:
3080 m
Höhenunterschied
Start:
S
Startrichtungen
Dauer:
8:30 Std.
Gehzeit
Hocharn 
3080 m
Höhe Startplatz

Anfahrt bis zum Startpunkt der Tour:

Nach Kolm-Saigurn geht es eine kleine Passstrasse hinauf und da oben ist ein großer Parkplatz von dem man sehr gut los gehen kann. Auf dem Weg zum Hocharn kommt man bei einer großen Wiese vorbei, die gleichzeitig der Landeplatz ist.

Talort:

Rauris, AT-5661

Beschreibung des Aufstiegs:

Hike & Biwak & Fly war unsere Idee. Wir starteten gemütlich von Kolm-Saigurn und machten uns auf dem Weg Richtung Hocharn. Die ersten Meter gehen sehr gemütlich und flach. Nach ca 20 Minunten kommt ein kleiner Klettersteig und dann geht ein ausgetretener Pfad nach oben. Da spürt man die ständige Steigung das erste mal. Bis zu den ersten Schneefeldern kommt man gut voran. Danach wird es Felsig und der Schnee wird immer tiefer. Ab ca 2300 Meter kommt ein Großes Geröllfeld und da sind wir so gerade wie möglich Richtung Gipfel gewandert. Bei 2500 Meter muß man schon ab und zu etwas klettern und kleinere Felsen bezwingen. Was bei unserem Gepäck schon kraftraubend war. Bei dieser Höhe vergißt man die 30 Kilo am Rücken und klettert sich von Felsen zu Felsen. Dazwischen stapft man wieder durch den Schnee. Bei 2735 und über 6 Stunden Marsch haben wir unseren Biwakplatz ausgewählt und uns für die Nacht im Schlafsack vorbereitet. Nach einer sehr gemütlichen Nacht, sind wir nach einem Frühstück weiter Richtung Gipfel. Die nächsten 300 HM sind schon sehr anspruchsvoll. Schneefelder und felsige Wände geben sich da die Hand. Der schöne Ausblick entschädigt jetzt schon die Schinderei. 200 HM vor dem Gipfel liegt ein riesen Schneefeld, das auch unser Startplatz war. Genügend Platz zum aulsegen und falls ein Start schief gehen sollte, genug Auslaufzone. Aufgrund der Windverhältnisse, haben wir uns nicht für den Gipfelsieg entschieden und einen sicheren Start bevorzugt. Wir haben uns eine schöne Startbahn ausgetreten, ausgelegt und sind mit viel laufen sicher in die Luft gestiegen.

Beschreibung des Startplatzes:

100 HM unter dem Gipfel ist das große Schneefeld. Startrichtung Süden. Durch den Kessel ist man von allen Richtungen gut vom Wind geschützt. Wichtig aber ist nicht zu spät zu starten, da der katabatische Wind einen Start fast unmöglich macht. Dann heißt es zu Fuß Richtung Tal, was ja nicht der Sinn der Sache ist. :-P

Besonderheiten bei Start, Flug und Landung:

Auf keinen Fall zu spät starten da der katabatische Wind immer stärker wird. Der Flug ist sehr schön und wir hatten kaum Turbulenzen. Die Landung ist sehr einfach da im Tal ein riesen Feld ist. Da könnte ein Anfänger 1 Kilometer flairen ohne ins Schwitzen zu kommen.

Fotos:











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