Spieser

Kondition:  
Technik:  
Erlebnis:  
Panorama:  
Höhendifferenz:
800 m
Höhenunterschied
Start:
NO, S, SW
Startrichtungen
Dauer:
1:10 Std.
Gehzeit
Spieser 
1610 m
Höhe Startplatz

Anfahrt bis zum Startpunkt der Tour:

Nach Oberjoch bis zum Kinderhotel. Siehe GPX-Track

Talort:

Oberjoch, DE-87541

Beschreibung des Aufstiegs:

Am Besten man parkt am Kinderhotel in Oberjoch oder am großen Parkplatz an der Straße und geht durch den Hof des Hotels zum Einstieg in den Wanderweg. Dieser quert zunächst durch Wiesen und steigt dann am vorgelagerten Berg "Ornach" an, bis er schließlich auf eine Forststraße mündet die in Serpentinen zur bewirtschafteten Hirschalpe führt. Von da auf Wanderwegen zum Startplatz. Dieser ist eigentlich nicht am Spießer, sondern an einem östlich davon gelegenen Wiesenbuckel. Dieser wird je nach Karte entweder "großer Hirschberg", "P 1644" oder auch einfach "Hirschberg" genannt. Teilweise ist er auch gar nicht namentlich aufgeführt. Die babylonische Sprachverwirrung wird dadurch perfekt, dass westlich vorgelagert der "kleine Hirschberg" liegt der meist auch nur "Hirschberg" genannt wird. Also aufpassen, dass man nicht auf den falschen Berg läuft. Folgt einfach der Beschilderung Hirschalpe und Spieser.

Beschreibung des Startplatzes:

Der Startplatz ist rießig und einfach. Deswegen ist er denn auch, wenn man den Landeplatz in Hindelang ansteuert, durchaus ein W&F Berg für Anfänger. Falls der Nordwind durchbricht gibt es noch einen NO Startplatz. Allerdings sind dann die Thermikchancen eher gering, zumal man um die vorgelagerte Ornach fliegen muss und nicht lange Zeit zum suchen hat.

Besonderheiten bei Start, Flug und Landung:

Der Spieser ist ein Walk and Fly Berg. Der Höhenunterschied ist von Oberjoch mit 450 m verkraftbar. Trotzdem hat man nach dem Start bis Hindelang immerhin 800 m Höhenunterschied. Interessant ist der Berg hauptsächlich im Frühjahr, da ein Südhang und nicht allzu hoch. Gegen später im Jahr kommt der bayerische Nordwind immer früher durch und vereitelt einen Südstart schon am frühen Nachmittag. Dann wird das Fenster zwischen Thermikbeginn und Nordwind immer kleiner.

Wetterlagen:
schwachwindig oder südliche Richtungen gehen ganz gut. Problematisch werden kräftigere westliche Lagen und natürlich Nordwind.

Der Landeplatz liegt in Hindelang über der Straße gegenüber dem Gemeindeamt, ist groß und einfach. Wem denn der Weg nach Oberjoch zu weit ist oder am NO-Startplatz startet, landet lieber irgendwo auf einer abgemähten Wiese in Oberjoch. Ein Wiesenstreifen in der nähe der Kirche bietet sich an.

Thermik:
Die Hausbärte befinden sich direkt unterhalb des Startes, am kleinen Hirschberg und an der Ornach. Diese gehen recht gut und früh.

Windsystem:
Das Talwindsystem ist nicht ganz einfach. Zuerst kommt dieser von Sonthofen und streicht den Oberjochpass hoch. Dann kann man auch recht tief zum Iseler queren und an der unteren Ochsenalpe aufsoaren. Gegen später kommt er dann aber von Osten den Pass herunter. Dies ist eigentlich der bayerische Nordwind der hier abgelenkt und zum Ostwind wird. Die Einheimischen nennen ihn deswegen auch Ostler.

Streckenflug:
Der Berg auch bei Streckenfliegern recht beliebt und für Deutschlandflüge eine Alternative zum Nebelhorn. Üblicherweise wird dann, nachdem man genug Höhe gemacht hat, zum Iseler gequert. Von dort kann man dann nach Osten ins Tannheimer Tal oder nach SO über die hohen Berge ins Lechtal.

Fazit:
Das ist ein klasse Berg für das Frühjahr, windschwache oder leichte südliche Lagen. Für Piloten aller fliegerischen Niveaus, denen eine Bergbahn weniger zählt als eine übersichtlche freundliche Startpaltzatmosphäre.

Fotos:









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